Lizza selber machen: Der geniale Pizza-Ersatz, der wirklich schmeckt.

Lizza selber machen
Lizza selber machen

Lizza selber machen – so gelingt uns der knusprige Genuss ganz einfach zu Hause

Eine Lizza selber machen klingt für viele erst einmal kompliziert. Teig ohne Mehl? Pizza ohne klassische Zutaten?
Doch genau hier liegt der Reiz. Wir merken schnell: Mit ein wenig Vorbereitung, einfachen Zutaten und einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt uns eine Lizza, die nicht nur gesund, sondern auch richtig lecker ist.

In diesem Artikel zeigen wir uns gegenseitig, wie wir eine Lizza zu Hause zubereiten können. Ohne Fachchinesisch. Ohne Stress. Dafür mit vielen Tipps aus der Praxis, Variationen und kleinen Tricks, die wirklich helfen.

Was ist eine Lizza überhaupt?

Bevor wir loslegen, klären wir kurz die Grundlagen.

Eine Lizza ist im Grunde eine Pizza ohne klassischen Mehlteig. Der Boden besteht meist aus Hüttenkäse (Quark), Eiern, etwas Flohsamenschalen oder Käse. Dadurch wird sie low carb, eiweißreich und leichter verdaulich.

Das Ergebnis überrascht viele beim ersten Mal:
Ein knuspriger Boden, der satt macht und trotzdem leicht wirkt.

Warum lohnt es sich, eine Lizza selber zu machen?

Es gibt viele gute Gründe, warum wir uns für selbstgemachte Lizza entscheiden:

  • wir wissen genau, was drin ist
  • keine Zusatzstoffe, keine versteckten Zucker
  • ideal für Low-Carb- oder Keto-Ernährung
  • schnell gemacht, auch unter der Woche
  • individuell belegbar – ganz nach Geschmack

Und nicht zu vergessen:
Selbstgemacht schmeckt einfach besser.

Die Grundzutaten für eine klassische Lizza

Für eine einfache, bewährte Basis brauchen wir nur wenige Zutaten. Die meisten haben wir ohnehin zu Hause.

Für den Lizza-Boden:

  • 200 g Hüttenkäse (oder Magerquark)
  • 2 Eier
  • 40 g geriebener Käse (z. B. Mozzarella oder Gouda)
  • 20 g Flohsamenschalen
  • 1 Prise Salz

Mehr braucht es nicht. Keine Hefe. Kein Mehl. Kein Warten.

Lizza selber machen – Schritt für Schritt erklärt

1. Die Masse vorbereiten

Wir geben Hüttenkäse, Eier, Käse und Salz in eine Schüssel.
Alles wird gründlich verrührt oder kurz püriert, bis eine cremige Masse entsteht.

Jetzt kommen die Flohsamenschalen dazu.
Wichtig: gut unterrühren und die Masse 5–10 Minuten quellen lassen. Sie wird deutlich fester – genau so soll es sein.

2. Den Boden formen

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Masse darauf geben und mit einem Löffel oder einer Teigkarte gleichmäßig flach streichen.

Tipp aus Erfahrung:
Je dünner der Boden, desto knuspriger wird unsere Lizza.

3. Vorbacken – der wichtigste Schritt

Der Lizza-Boden kommt jetzt ohne Belag in den Ofen.

  • Umluft: 180 °C
  • Backzeit: 15–20 Minuten

Wir warten, bis der Boden leicht goldbraun wird und sich vom Papier lösen lässt.
Dieser Schritt entscheidet über Erfolg oder Enttäuschung – also nicht überspringen.

Der perfekte Belag – weniger ist mehr

Nach dem Vorbacken geht es ans Belegen.
Hier dürfen wir kreativ sein, sollten es aber nicht übertreiben.

Klassische Lizza-Beläge:

  • Tomatensauce (sparsam!)
  • Mozzarella
  • Schinken
  • Salami
  • Champignons
  • Paprika
  • Zwiebeln
  • Rucola (nach dem Backen)

Ein zu schwerer Belag macht den Boden weich.
Unser Motto: leicht, ausgewogen, aromatisch.

Finales Backen

Die belegte Lizza kommt erneut in den Ofen:

  • 180 °C
  • 8–12 Minuten, bis der Käse geschmolzen ist

Danach kurz ruhen lassen, schneiden und genießen.

Ja, sie lässt sich wirklich schneiden.
Und ja, sie schmeckt besser als viele erwarten.

Häufige Fehler beim Lizza selber machen – und wie wir sie vermeiden

❌ Der Boden ist zu weich

➡ Meist zu dick gestrichen oder zu wenig vorgebacken.

❌ Die Lizza fällt auseinander

➡ Mehr Flohsamenschalen oder etwas länger quellen lassen.

❌ Geschmacklich zu fad

➡ Salz nicht vergessen, gerne Kräuter in den Teig geben.

Lizza-Variationen für jeden Geschmack

Extra-Käse-Lizza

Mehr Mozzarella im Boden, knusprig und herzhaft.

Vegetarische Lizza

Zucchini, Spinat, Feta und ein Spritzer Zitrone nach dem Backen.

Pikante Lizza

Chili, scharfe Salami, Oliven und Peperoni.

Frühstücks-Lizza

Ohne Tomatensauce, dafür mit Crème fraîche, Speck und Ei.

So wird Lizza selber machen nie langweilig.

Ist Lizza wirklich gesund?

Kurz gesagt: Ja – wenn wir sie richtig zubereiten.

  • wenig Kohlenhydrate
  • hoher Eiweißanteil
  • lange sättigend
  • gut für Blutzucker und Energielevel

Natürlich bleibt es trotzdem ein Genussgericht.
Aber eines mit deutlich besserem Gewissen.

Lizza vorbereiten und aufbewahren

Ein weiterer Pluspunkt:
Wir können Lizza wunderbar vorbereiten.

  • Boden vorbacken und im Kühlschrank lagern
  • hält sich 2–3 Tage
  • kurz im Ofen oder in der Pfanne aufwärmen

Ideal für stressige Tage oder Meal Prep.

Fazit

Lizza selber machen…

Am Anfang sind wir oft skeptisch.
Doch nach dem ersten Bissen wissen wir: Das funktioniert wirklich.

Eine selbstgemachte Lizza ist:

  • einfach
  • schnell
  • vielseitig
  • überraschend lecker

Und genau deshalb lohnt es sich, sie immer wieder zu machen.
Ob klassisch, vegetarisch oder kreativ – wir entscheiden, was draufkommt.

Wenn wir einmal den Dreh raus haben, wird Lizza selber machen ganz selbstverständlich Teil unseres Küchenalltags.

Guten Appetit! 🍕

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