Ketogener Pizzateig – Pizza genießen ohne Reue?
Pizza und Keto-Ernährung – auf den ersten Blick passt das nicht zusammen. Kein Mehl, keine Kohlenhydrate, kein Genuss?
Zum Glück stimmt das nicht.
Wir zeigen heute, wie wir ketogenen Pizzateig zubereiten, der wirklich funktioniert. Knusprig, sättigend, alltagstauglich. Und vor allem: ohne schlechtes Gewissen. Egal, ob wir gerade frisch mit Keto gestartet sind oder schon lange Low Carb leben – Pizza muss nicht vom Speiseplan verschwinden.
Was bedeutet eigentlich „ketogener Pizzateig“?
Kurz gesagt:
Ein ketogener Pizzateig kommt ohne klassisches Mehl aus und enthält extrem wenig Kohlenhydrate. Stattdessen setzen wir auf Zutaten, die den Körper in der Ketose halten.
Das heißt konkret:
- kein Weizenmehl
- kein Zucker
- keine Stärke
- dafür viel Fett, moderates Protein und satte Aromen
Das Ziel ist klar: Wir wollen Pizza essen, ohne den Blutzucker in die Höhe zu treiben – und ohne danach müde auf dem Sofa zu landen.
Warum lieben wir ketogenen Pizzateig so sehr?
Ganz ehrlich: Weil er unser Leben leichter macht.
Wir müssen nicht verzichten.
Wir müssen nicht „Nein“ sagen, wenn andere Pizza bestellen.
Und wir haben immer eine Alternative parat, die wirklich schmeckt.
Unsere Lieblingsvorteile auf einen Blick:
- passt perfekt zur Keto- & Low-Carb-Ernährung
- hält lange satt
- verursacht keine Heißhungerattacken
- ist glutenfrei
- lässt sich vielseitig belegen
Und das Beste: Man braucht keine Profi-Küche, um ihn zuzubereiten.
Die beliebtesten Varianten für ketogenen Pizzateig
Nicht jeder Teig ist gleich. Je nach Geschmack, Zeit und Vorratsschrank greifen wir zu unterschiedlichen Varianten.
1. Fathead-Teig – der Keto-Klassiker
Der Fathead-Teig ist wohl der bekannteste ketogene Pizzateig.
Er basiert hauptsächlich auf Mozzarella, Frischkäse, Mandelmehl und Ei.
Warum wir ihn mögen:
- super sättigend
- leicht elastisch
- perfekt für klassische Pizza
Ideal für alle, die „echtes Pizza-Feeling“ suchen.
2. Mandelmehl-Pizzateig ohne Käse
Nicht jeder verträgt viel Käse. Genau dafür gibt es diese Variante.
Typische Zutaten:
- Mandelmehl
- Ei
- Olivenöl
- Flohsamenschalen
Der Teig wird etwas brotartiger, aber bleibt wunderbar low carb.
Perfekt für alle, die es leichter mögen.
3. Blumenkohl-Pizzateig (keto-optimiert)
Blumenkohl ist beliebt – aber nicht automatisch keto-tauglich.
Mit der richtigen Zubereitung funktioniert es trotzdem.
Wichtig ist:
- Blumenkohl sehr gut ausdrücken
- mit Ei, Käse und Fett kombinieren
Ideal, wenn wir mehr Gemüse einbauen möchten.
Unser bewährtes Rezept: Ketogener Pizzateig mit Mandelmehl
Jetzt wird’s praktisch.
Dieses Rezept funktioniert zuverlässig und ist auch für Einsteiger geeignet.
Zutaten:
- 150 g Mandelmehl
- 1 Ei (Größe M)
- 40 g geriebener Mozzarella
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Flohsamenschalen
- ½ TL Salz
Zubereitung:
- Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen
- Ei, Öl und Käse unterkneten
- Teig kurz ruhen lassen (5 Minuten)
- Zwischen Backpapier dünn ausrollen
- Bei 180 °C Umluft ca. 12–15 Minuten vorbacken
Danach belegen wir ihn nach Lust und Laune – und ab in den Ofen damit.
Wichtig:
Erst vorbacken, dann belegen – so bleibt der Boden stabil.
Welche Beläge passen zu ketogener Pizza?
Hier dürfen wir kreativ sein. Solange wir die Kohlenhydrate im Blick behalten, ist fast alles erlaubt.
Unsere Favoriten:
- Tomatensauce ohne Zucker
- Mozzarella, Cheddar, Burrata
- Salami, Schinken, Bacon
- Champignons, Zucchini, Oliven
- Rucola nach dem Backen
Lieber meiden:
- Mais
- Ananas
- BBQ-Saucen
- fertige Pizzasaucen mit Zucker
Häufige Fehler beim ketogenen Pizzateig (und wie wir sie vermeiden)
Auch uns ist am Anfang nicht alles gelungen. Hier die Klassiker:
❌ Teig zu dick
Lösung: mutig dünn ausrollen
❌ Teig zu weich
Lösung: mehr Flohsamenschalen oder etwas Mandelmehl
❌ Boden wird nicht knusprig
Lösung: vorbacken + Ober-/Unterhitze
❌ Geschmack zu „eierig“
Lösung: Gewürze! Knoblauchpulver, Oregano, Basilikum
Ketogener Pizzateig und Meal Prep – geht das?
Absolut. Und es lohnt sich.
Wir backen oft mehrere Böden auf Vorrat, frieren sie ein und haben jederzeit eine schnelle Keto-Mahlzeit parat.
So machen wir es:
- Boden vorbacken
- komplett auskühlen lassen
- einzeln einfrieren
- bei Bedarf belegen und fertig backen
Perfekt für stressige Tage.
Ist ketogener Pizzateig wirklich gesund?
Gesund ist immer relativ.
Aber im Vergleich zur klassischen Pizza ist der Unterschied enorm.
Ketogener Pizzateig:
- kaum Blutzuckerspitzen
- lange Sättigung
- keine leeren Kalorien
- bessere Fettverbrennung
Natürlich gilt auch hier: Qualität der Zutaten zählt.
Fazit
Keto und Pizza schließen sich nicht aus…
Ketogener Pizzateig ist kein Notbehelf.
Er ist eine echte Alternative, die Spaß macht, satt hält und wunderbar schmeckt.
Wir müssen nicht verzichten.
Wir müssen nur anders denken.
Und ganz ehrlich:
Wenn wir eine knusprige, selbstgemachte Keto-Pizza aus dem Ofen holen, vermissen wir die klassische Variante kein bisschen mehr.
Guten Appetit! 🍕
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