Ganz einfacher Pizzateig: So machen wir zuhause Pizza wie in Neapel!

Ganz einfacher pizzateig
Ganz einfacher pizzateig

Ganz einfacher Pizzateig: So gelingt unser perfekter Teig jedes Mal

Wenn wir zuhause Pizza machen, dann möchten wir meistens etwas, das schnell, unkompliziert und trotzdem richtig lecker ist. Und genau deshalb lohnt es sich, einen ganz einfachen Pizzateig selbst zu kneten. Wir werden gleich merken, dass wir dafür weder teure Zutaten noch besondere Küchengeräte brauchen. Nur ein bisschen Zeit, ein paar Grundzutaten und Lust aufs Ausprobieren.

In diesem Artikel schauen wir uns Schritt für Schritt an, wie wir einen zuverlässigen, einfachen und vielseitigen Pizzateig zubereiten. Der Teig eignet sich sowohl für klassische Margherita, als auch für üppig belegte Familienpizzen. Und das Beste: Wir können ihn jederzeit anpassen – dicker, dünner, knuspriger oder weicher.

Warum ein selbstgemachter, ganz einfacher Pizzateig so viel besser ist

Wir wissen alle, dass es fertige Pizzaböden oder Teigmischungen gibt. Doch sobald wir einmal unseren eigenen Teig geknetet haben, merken wir den Unterschied:
Die Frische, die Elastizität und vor allem der Geschmack sind unvergleichlich.

Ein selbst gemachter Pizzateig gibt uns außerdem die Freiheit, die Konsistenz genau so zu gestalten, wie wir sie möchten. Mehr Wasser für einen weichen, luftigen Teig? Kein Problem. Etwas Öl für mehr Geschmeidigkeit? Geht auch.

Und wenn wir ihn einmal vorbereiten, können wir den Teig sogar einfach einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Die Grundzutaten – einfach, günstig und immer verfügbar

Für unseren ganz einfachen Pizzateig brauchen wir nur wenige Zutaten:

  • Mehl (Typ 405 oder 550, beides funktioniert gut)
  • Wasser (lauwarm)
  • Hefe (frisch oder trocken, beide Varianten sind geeignet)
  • Salz
  • Olivenöl

Mehr ist wirklich nicht nötig. Und trotzdem entsteht daraus ein unglaublich vielseitiger Teig.

Tipp:

Wenn wir später Lust auf eine professionellere Variante haben, können wir auch auf Pizzamehl Type 00 umsteigen. Aber für den Start reicht das ganz normale Haushaltsmehl vollkommen.

Das Grundrezept für unseren ganz einfachen Pizzateig

Damit wir eine Pizza für 2–3 Personen backen können, nehmen wir folgende Mengen:

  • 500 g Mehl
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So machen wir den perfekten Teig

1. Hefe aktivieren

Wir geben die Hefe in das lauwarme Wasser und rühren kurz um. Bei frischer Hefe dauert es oft 5–10 Minuten, bis sich eine leichte Schaumschicht bildet. Trockenhefe können wir sofort verwenden.
Damit legen wir den Grundstein für einen elastischen, gut aufgehenden Teig.

2. Mehl und Salz mischen

In einer großen Schüssel vermischen wir das Mehl mit dem Salz. Das sorgt dafür, dass sich die Zutaten später gleichmäßig verteilen.

3. Flüssigkeit zugeben

Nun fügen wir das Hefewasser und das Olivenöl zum Mehl hinzu. Wir rühren erst mit einem Löffel, danach kneten wir weiter mit den Händen. Der Teig wird anfangs etwas klebrig sein – das ist völlig normal.

4. Kneten, kneten, kneten

Hier passiert die Magie:
Ein guter Teig braucht mindestens 8–10 Minuten Knetzeit. Dabei bildet sich das Glutennetz, das den Teig elastisch macht. Wenn der Teig weich, elastisch und leicht glänzend ist, haben wir alles richtig gemacht.

5. Ruhen lassen

Jetzt legen wir ihn in eine leicht geölte Schüssel, decken ihn mit einem Tuch ab und lassen ihn mindestens 45–60 Minuten gehen. Bei längerer Gehzeit wird er noch besser.
Je mehr Zeit wir dem Teig geben, desto mehr Geschmack entwickelt er.

Ein richtig guter Pizzateig darf sogar 24 Stunden im Kühlschrank ruhen – so wird er besonders aromatisch und elastisch.

Wie wir unseren einfachen Pizzateig ausrollen

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, teilen wir ihn in 2–3 Stücke und formen Kugeln. Dann lassen wir die Kugeln noch einmal 10–15 Minuten entspannen. Das verhindert, dass der Teig beim Ausrollen reißt.

Wir können ihn natürlich mit einem Teigroller ausrollen, doch traditionell wird Pizzateig lieber mit den Händen gedehnt. Das macht ihn luftiger und authentischer.
Dabei müssen wir nur einen kleinen Trick beachten: Nicht zu viel Druck!

So bleiben die Luftblasen schön erhalten.

Die perfekte Sauce für unseren einfachen Pizzateig

Was bringt der beste Teig, wenn die Sauce langweilig ist?
Deshalb nutzen wir gerne eine schnelle, aromatische Tomatensauce:

  • Passierte Tomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Oregano
  • Eine Prise Zucker
  • Etwas Olivenöl

Mehr braucht es nicht. Kurz verrühren – fertig.

Backen: Der entscheidende Schritt

Pizza braucht große Hitze. Je heißer unser Ofen, desto besser das Ergebnis.

Ideale Temperatur: 250–300 °C
Falls unser Ofen das nicht schafft, stellen wir ihn einfach auf die höchste mögliche Stufe.

Wir backen die Pizza am besten auf:

  • einem Pizzastein
  • einem Backstahl
  • oder direkt auf dem heißen Backblech

Ein normaler Haushaltsbackofen benötigt etwa 10–12 Minuten, bis der Teig goldbraun und die Kruste knusprig wird.

Varianten unseres ganz einfachen Pizzateigs

Wir können mit wenigen Anpassungen völlig unterschiedliche Ergebnisse erzielen:

1. Besonders knusprig

→ Weniger Wasser, etwas länger backen.

2. Weich und locker

→ Etwas mehr Wasser, Teig länger gehen lassen.

3. Italienischer Stil

→ 24 Stunden Kühlschrankgare, weniger Hefe.

4. Vollkorn-Variante

→ 100–150 g Mehl durch Vollkornmehl ersetzen.

5. Mit Kräutern im Teig

→ Oregano oder Basilikum direkt einarbeiten.

Typische Fehler – und wie wir sie vermeiden

Auch ein einfacher Pizzateig gelingt nicht immer perfekt, aber die meisten Probleme lassen sich leicht lösen:

  • Teig ist zu klebrig: Etwas Mehl hinzufügen, aber nicht zu viel.
  • Teig geht nicht auf: Wasser war zu heiß oder die Hefe alt.
  • Teig reißt beim Ausrollen: Zu wenig Ruhezeit.
  • Kruste wird zu hart: Zu lange gebacken oder zu wenig Wasser im Teig.

Der Teig sollte sich weich und leicht elastisch anfühlen – nicht hart und trocken.

Wie wir den einfachen Pizzateig aufbewahren

Wenn wir einmal zu viel Teig gemacht haben (passiert uns öfter als gedacht), können wir ihn einfach:

Im Kühlschrank aufbewahren:

Bis zu 48 Stunden.

Einfrieren:

Bis zu 3 Monate.
Vor dem Backen einfach 3–4 Stunden auftauen lassen.

Fazit

Ein ganz einfacher Pizzateig, der immer gelingt…

Ein guter Pizzateig muss nicht kompliziert sein. Mit ein paar einfachen Zutaten und etwas Geduld können wir ganz leicht einen Teig zaubern, der jedes Mal gelingt. Egal ob wir eine schnelle Familienpizza machen oder ein kleines Wochenendevent daraus machen – dieser Teig passt immer.

Mitnehmen:
Je länger wir dem Teig Zeit geben, desto besser wird er.
Und das Schöne ist: Wir bestimmen selbst, wie unsere Pizza am Ende aussehen und schmecken soll.

Wenn wir diesen einfachen Grundteig einmal verinnerlicht haben, können wir unendlich viele Varianten ausprobieren und unseren perfekten Stil finden.

Also legen wir los – ab in die Küche und Teig kneten!

Guten Appetit! 🍕

Ich bin gespannt, wie dir das Rezept gelungen ist – schreib es mir gern in die Kommentare!

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