Fluffiger Pizzateig mit Dinkelmehl: So gelingt uns die luftigste Pizza überhaupt.

Fluffiger pizzateig mit dinkelmehl
Fluffiger pizzateig mit dinkelmehl

Warum Dinkelmehl eine großartige Wahl ist

Viele von uns greifen instinktiv zu Weizenmehl, wenn wir Pizza backen. Aber Dinkelmehl ist längst kein Geheimtipp mehr – und das aus guten Gründen.

Dinkelmehl ist:

  • aromatischer als klassisches Weizenmehl
  • nährstoffreicher (mehr Mineralstoffe, mehr Eiweiß)
  • leichter verdaulich für viele Menschen
  • ideal für lockere Teige – ja, auch Pizza!

Dinkelmehl nimmt Flüssigkeit etwas anders auf als Weizenmehl, und genau hier liegt das Geheimnis eines fluffigen Ergebnisses: Wir müssen den Teig etwas sanfter behandeln, gleichzeitig aber genug Zeit einplanen, damit sich alles perfekt entwickelt.

Warum Dinkelmehl eine großartige Wahl ist

Viele von uns greifen instinktiv zu Weizenmehl, wenn wir Pizza backen. Aber Dinkelmehl ist längst kein Geheimtipp mehr – und das aus guten Gründen.

Dinkelmehl ist:

  • aromatischer als klassisches Weizenmehl
  • nährstoffreicher (mehr Mineralstoffe, mehr Eiweiß)
  • leichter verdaulich für viele Menschen
  • ideal für lockere Teige – ja, auch Pizza!

Dinkelmehl nimmt Flüssigkeit etwas anders auf als Weizenmehl, und genau hier liegt das Geheimnis eines fluffigen Ergebnisses: Wir müssen den Teig etwas sanfter behandeln, gleichzeitig aber genug Zeit einplanen, damit sich alles perfekt entwickelt.

Die wichtigsten Zutaten für einen fluffigen Dinkel-Pizzateig

Damit der Teig richtig schön aufgeht, sollten wir auf ein paar Basics achten.
Hochwertige Zutaten machen hier einen echten Unterschied.

Für ca. zwei mittelgroße Pizzen brauchen wir:

  • 500 g Dinkelmehl Type 630 (am besten gesiebt)
  • 320–340 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker oder Honig (hilft der Hefe beim Start)
  • 10 g Salz
  • 7 g Trockenhefe oder 20 g frische Hefe

Tipp: Je besser das Olivenöl, desto intensiver der Geschmack – wir müssen nicht übertreiben, aber ein gutes Öl lohnt sich hier.

Die perfekte Teigführung: So wird unser Dinkelteig wunderbar fluffig

Die Zubereitung ist nicht kompliziert, aber ein paar Schritte sind besonders wichtig.
Vor allem Zeit, Ruhe und Geduld.

1. Der Hefestart – die Grundlage für Fluffigkeit

Wir lösen die Hefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auf.
Dabei unbedingt darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist – sonst macht die Hefe schlapp.

Nach etwa 5–10 Minuten sollten wir eine leichte Schaumschicht sehen.
Das bedeutet: Die Hefe ist wach und bereit zu arbeiten.

2. Kneten – aber nicht übertreiben

Wir geben das Mehl und Salz in eine große Schüssel und machen eine Mulde. Dann kommt die Hefemischung und das Olivenöl hinein.

Jetzt kneten wir ungefähr 6–8 Minuten.
Beim Dinkelteig gilt: weniger ist mehr, weil das Klebergerüst nicht ganz so stark ist wie bei Weizen.

Der Teig sollte sich weich und leicht feucht anfühlen – fast ein bisschen klebrig, aber nicht flüssig.

Hinweis: Wenn der Teig zu trocken ist, wird er später nicht fluffig! Also lieber etwas feuchter lassen.

3. Die erste Gehphase – mindestens 1 Stunde

Wir decken die Schüssel gut ab und lassen den Teig an einem warmen Ort gehen.
Er sollte sich dabei ungefähr verdoppeln.

Wer Zeit hat (und die lohnt sich hier wirklich!), lässt den Teig 2 Stunden oder sogar länger gehen.

Kaltführung – der Geheimtipp für extra Fluffigkeit

Jetzt kommt das Highlight, wenn wir es besonders luftig wollen:
Wir geben den Teig nach der ersten Gehzeit in den Kühlschrank – am besten über Nacht, mindestens aber 6 Stunden.

Warum das so gut funktioniert?

  • Der Teig entwickelt mehr Aroma.
  • Die Glutenstruktur stabilisiert sich.
  • Die Pizza wird außen knusprig und innen fluffig.

Die Kaltführung macht den Unterschied zwischen „gut“ und „wow“.

Den Teig formen – sanft und ohne Nudelholz

Wir nehmen den Teig 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank.
Dann teilen wir ihn in zwei Portionen.

Jetzt kommt der entscheidende Schritt:
Wir drücken den Teig mit den Fingern vorsichtig auseinander und ziehen ihn leicht über den Handrücken.

Kein Nudelholz!
Sonst zerstören wir die Luftblasen, für die wir so lange gearbeitet haben.

Ergebnis: Ein leichter, gut geformter Boden mit fluffigem Rand (Cornicione).

Die richtige Backtemperatur – heißer ist besser

Eine gute Pizza braucht Hitze.
Je heißer, desto besser.

  • Profibackofen / Pizzastein: 280–300 °C
  • Normaler Haushaltsbackofen: 230–250 °C
  • Pizzastein oder Pizzastahl steigert das Ergebnis enorm

Wir heizen den Ofen mindestens 30 Minuten vor.
Die Pizza braucht dann meist nur 6–10 Minuten.

Welche Zutaten passen besonders gut zu einem Dinkelteig?

Dinkel hat ein leicht nussiges Aroma, deshalb passen besonders gut:

  • frisches Gemüse: Zucchini, Paprika, Spinat
  • cremige Käse: Mozzarella, Burrata, Ricotta
  • aromatische Grundsaucen
  • Basilikum, Oregano, Knoblauchöl

➡️ Wer eine besonders leichte Pizza möchte, kombiniert den Dinkelteig mit frischen Zutaten und nicht zu viel Käse.

Häufige Fehler – und wie wir sie vermeiden

Damit unser Teig wirklich fluffig bleibt, sollten wir ein paar typische Fehler vermeiden:

  • Zu trocken: Dinkel braucht mehr Feuchtigkeit.
  • Zu viel Kneten: Der Teig wird zäh.
  • Zu wenig Ruhezeit: Die Poren bleiben klein.
  • Ein zu kalter Ofen: Der Teig trocknet aus.
  • Nudelholz verwenden: Die Luft entweicht.

Wenn wir diese Punkte im Hinterkopf behalten, wird unser Resultat fast garantiert großartig.

Unser Rezept als schnelle Schritt-für-Schritt-Übersicht

1. Hefe, Wasser und Zucker mischen
2. Mehl und Salz vorbereiten
3. Alles zu einem weichen Teig kneten
4. 1–2 Stunden gehen lassen
5. Optional: Über Nacht in den Kühlschrank
6. Teig formen (ohne Nudelholz)
7. Bei 250–300 °C backen
8. Genießen!

Fazit

Fluffiger pizzateig mit dinkelmehl – einfacher als gedacht…

Wenn wir uns ein bisschen Zeit nehmen, wird unser *Pizzateig mit Dinkelmehl außergewöhnlich fluffig, aromatisch und leicht. Die Kaltführung, das sanfte Kneten und die richtige Feuchtigkeit sind die Schlüssel zum Erfolg.

Egal ob wir klassische Margherita lieben, bunte Gemüsevarianten bevorzugen oder experimentieren wollen – dieser Teig bietet die perfekte Basis dafür.

Guten Appetit! 🍕

Ich bin gespannt, wie dir das Rezept gelungen ist – schreib es mir gern in die Kommentare!

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