Eigene Pizza machen – so gelingt uns Pizza wie beim Lieblingsitaliener
Pizza gehört zu den absoluten Klassikern. Fast jeder liebt sie. Knuspriger Boden, aromatische Tomatensauce, geschmolzener Käse – und das Beste daran: Wir können sie ganz einfach selbst machen. Eigene Pizza machen heißt Freiheit. Wir entscheiden über Zutaten, Geschmack und Qualität. Und ganz ehrlich: Selbstgemachte Pizza schmeckt oft besser als geliefert.
In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie wir zu Hause richtig gute Pizza backen. Ohne komplizierte Fachbegriffe. Ohne Profi-Equipment. Dafür mit vielen Tipps aus der Praxis, kleinen Tricks und ehrlichen Erfahrungen.
Warum wir unsere Pizza selbst machen sollten
Es gibt viele Gründe, warum sich selbstgemachte Pizza lohnt. Und nein, es geht nicht nur ums Geld.
Wir wissen genau, was auf unserer Pizza landet. Keine versteckten Zusatzstoffe, keine übertriebene Salzmenge, kein billiger Käseersatz. Außerdem können wir kreativ sein. Heute klassisch, morgen vegetarisch, übermorgen scharf.
Und noch etwas: Pizza machen macht Spaß. Gemeinsam in der Küche, Teig kneten, belegen, lachen. Das ist fast schon ein kleines Ritual.
Der perfekte Pizzateig – die Basis für alles
Wenn wir über Pizza sprechen, müssen wir beim Teig anfangen. Ein guter Belag kann einen schlechten Teig nicht retten. Umgekehrt aber schon.
Welche Zutaten brauchen wir?
Für einen klassischen Pizzateig brauchen wir erstaunlich wenig:
- Mehl (am besten Weizenmehl Type 405 oder 480, noch besser Pizzamehl)
- Wasser
- Hefe
- Salz
- Ein kleiner Schuss Olivenöl
Mehr nicht. Keine Milch, kein Zucker, keine Eier. Weniger ist hier wirklich mehr.
Der Teig Schritt für Schritt
Wir lösen die Hefe in lauwarmem Wasser auf. Das Wasser darf nicht heiß sein, sonst stirbt die Hefe. Dann kommt das Mehl dazu, später Salz und Olivenöl.
Jetzt wird geknetet. Entweder mit den Händen oder mit der Küchenmaschine. Mindestens 8–10 Minuten. Der Teig soll weich, elastisch und leicht klebrig sein.
Danach lassen wir ihn ruhen. Und das ist wichtig. Zeit ist Geschmack. Ideal sind mindestens 2 Stunden, besser noch länger. Wenn wir Zeit haben, lassen wir den Teig sogar über Nacht im Kühlschrank gehen.
Ruhezeit – warum Geduld so wichtig ist
Viele Fehler bei selbstgemachter Pizza entstehen hier. Der Teig bekommt nicht genug Zeit.
Während der Ruhezeit passiert Magie. Die Hefe arbeitet, es entstehen Aromen, der Teig wird luftiger. Das Ergebnis ist ein Boden, der innen weich und außen knusprig ist.
Unser Tipp: Den Teig mit etwas Olivenöl bestreichen, abdecken und an einem warmen Ort ruhen lassen. Zugluft vermeiden.
Tomatensauce – einfach, aber entscheidend
Die Sauce ist das Herz der Pizza. Und trotzdem brauchen wir dafür keine lange Zutatenliste.
So machen wir eine klassische Pizzasauce
Wir verwenden:
- Passierte Tomaten oder hochwertige Dosentomaten
- Salz
- Pfeffer
- Oregano oder Basilikum
- Einen kleinen Schuss Olivenöl
Alles wird verrührt, nicht gekocht. Das ist wichtig. Die Sauce gart später im Ofen. So bleibt sie frisch und fruchtig.
Weniger ist auch hier mehr. Keine Sahne, kein Ketchup, kein Knoblauchzwang. Die Tomate soll im Mittelpunkt stehen.
Pizza belegen – hier dürfen wir kreativ werden
Jetzt kommt der Teil, den alle lieben. Belegen.
Klassiker, die immer funktionieren
- Margherita: Tomatensauce, Mozzarella, Basilikum
- Salami: Klassisch, würzig, beliebt
- Prosciutto: Mit Schinken, gern nach dem Backen belegt
- Funghi: Champignons, etwas Knoblauch, Käse
Wichtig: Nicht überladen. Zu viele Zutaten machen den Boden matschig.
Vegetarisch und modern
Pizza ohne Fleisch kann unglaublich gut sein. Zum Beispiel mit:
- Gegrilltem Gemüse
- Rucola und Parmesan
- Ziegenkäse und Honig
- Spinat und Feta
Hier können wir wirklich experimentieren.
Welcher Käse eignet sich am besten?
Mozzarella ist der Klassiker. Am besten verwenden wir Mozzarella mit wenig Flüssigkeit oder lassen ihn vorher abtropfen.
Auch gut geeignet sind:
- Büffelmozzarella (sparsam einsetzen)
- Gouda (für mehr Schmelz)
- Parmesan (gerieben, eher zum Finish)
- Emmentaler (mild, aber schmelzfreudig)
Käse sollte nie die Sauce komplett bedecken. Wir wollen Balance.
Backen – so wird die Pizza richtig gut
Der Ofen ist oft der größte Unterschied zwischen okay und wow.
Temperatur ist alles
Unser Haushaltsbackofen sollte so heiß wie möglich sein. Ideal sind 250–300 °C. Umluft ist weniger geeignet, Ober-/Unterhitze funktioniert besser.
Wir heizen den Ofen mindestens 20–30 Minuten vor. Auch das Blech oder der Pizzastein sollte heiß sein.
Backzeit
Je nach Ofen dauert das Backen etwa 7–12 Minuten. Wir behalten die Pizza im Auge. Der Rand sollte goldbraun sein, der Käse geschmolzen, aber nicht verbrannt.
Häufige Fehler – und wie wir sie vermeiden
Auch beim Pizza machen läuft nicht immer alles perfekt. Das ist normal.
Typische Fehler sind:
- Zu viel Belag
- Zu wenig Hitze
- Zu kurzer Ruhezeit für den Teig
- Zu viel Mehl beim Ausrollen
Unser Tipp: Pizza mit den Händen formen, nicht mit dem Nudelholz. So bleibt mehr Luft im Rand.
Pizza machen mit Kindern oder Freunden
Pizza eignet sich perfekt für gemeinsame Abende. Jeder bekommt seinen eigenen Teigling, jeder belegt nach Geschmack.
Das ist nicht nur lecker, sondern auch gemütlich. Und Kinder essen oft lieber, was sie selbst gemacht haben.
Fazit
Eigene Pizza machen lohnt sich immer…
Selbstgemachte Pizza ist mehr als nur Essen. Sie ist Genuss, Kreativität und ein kleines Stück Italien zu Hause.
Wir lernen mit jeder Pizza dazu. Mal wird der Boden zu weich, mal zu knusprig. Aber genau das macht es aus. Übung macht den Pizzameister.
Wenn wir einmal den Dreh raus haben, wollen wir nie wieder zurück zur Tiefkühlpizza. Versprochen.
Guten Appetit! 🍕
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