Auberginen-Pizza Low Carb – Genuss ohne Reue
Pizza lieben wir alle. Wirklich alle.
Aber wir kennen auch das Problem: klassischer Pizzateig bedeutet viel Mehl, viele Kohlenhydrate – und danach oft dieses schwere Gefühl. Genau hier kommt unsere Auberginen-Pizza Low Carb ins Spiel. Sie ist leicht, unglaublich vielseitig und überrascht selbst eingefleischte Pizza-Fans.
In diesem Artikel zeigen wir, wie wir Auberginen in eine echte Low-Carb-Pizza verwandeln, worauf wir achten sollten und wie wir sie geschmacklich so aufwerten, dass niemand den Teig vermisst. Ganz ohne komplizierte Fachbegriffe, dafür mit vielen praktischen Tipps aus dem Küchenalltag.
Warum Auberginen perfekt für Low-Carb-Pizza sind
Auberginen sind echte Verwandlungskünstler.
Sie schmecken mild, nehmen Gewürze hervorragend auf und haben fast keine Kohlenhydrate. Genau deshalb eignen sie sich ideal als Pizzaboden-Ersatz.
Ein paar gute Gründe, warum wir Auberginen lieben:
- Sehr wenig Kohlenhydrate
- Kalorienarm, aber sättigend
- Glutenfrei von Natur aus
- Perfekt für Low Carb, Keto oder bewusste Ernährung
- Schnell zubereitet, ohne Teigruhe
Und das Beste: Mit der richtigen Vorbereitung werden sie nicht matschig, sondern angenehm saftig mit leichtem Biss.
Die richtige Aubergine auswählen – kleiner Tipp mit großer Wirkung
Nicht jede Aubergine ist gleich gut geeignet.
Wir achten beim Einkauf auf ein paar einfache Dinge:
- Die Schale sollte glänzend und glatt sein
- Die Aubergine fühlt sich fest, aber nicht hart an
- Mittelgroße Exemplare sind ideal – zu große enthalten oft mehr Wasser
Frische Auberginen sind entscheidend, damit unsere Pizza später nicht wässrig wird.
Vorbereitung: Der wichtigste Schritt für perfekte Auberginen-Pizza
Jetzt kommt ein Punkt, den viele unterschätzen.
Wenn wir ihn überspringen, leidet das Ergebnis.
Auberginen entwässern – ja oder nein?
Unsere klare Antwort: Ja, unbedingt.
So machen wir es:
- Auberginen in ca. 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden
- Leicht salzen
- 15–20 Minuten ruhen lassen
- Mit Küchenpapier trocken tupfen
Dieser Schritt entzieht überschüssiges Wasser und sorgt dafür, dass die Auberginen beim Backen rösten statt kochen.
Grundrezept: Auberginen-Pizza Low Carb
Bevor wir kreativ werden, starten wir mit der Basis.
Zutaten für die Grundversion
- 1–2 Auberginen
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- Passierte Tomaten oder Tomatensauce ohne Zucker
- Mozzarella (oder Low-Carb-Alternative)
- Italienische Kräuter
Zubereitung Schritt für Schritt
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
- Auberginenscheiben leicht mit Olivenöl bestreichen
- Auf ein Backblech legen und 10 Minuten vorbacken
- Herausnehmen, wenden, weitere 5 Minuten backen
- Mit Tomatensauce bestreichen
- Belegen und Käse darüber geben
- Noch einmal 10–15 Minuten backen, bis alles goldbraun ist
Schon jetzt haben wir eine einfache, aber richtig gute Low-Carb-Pizza.
Die besten Low-Carb-Toppings für Auberginen-Pizza
Jetzt wird es spannend.
Denn hier entscheidet sich, ob die Pizza „nett“ oder richtig genial wird.
Herzhaft & klassisch
- Salami (zuckerfrei)
- Schinken
- Champignons
- Paprika
- Oliven
Vegetarisch & leicht
- Zucchini
- Cherrytomaten
- Rucola (nach dem Backen)
- Feta
Mediterran & aromatisch
- Getrocknete Tomaten
- Knoblauch
- Kapern
- Frische Kräuter
Wir kombinieren gern verschiedene Texturen: weich, knackig, cremig. Das macht die Auberginen-Pizza spannend.
Käse: Was passt wirklich zu Low Carb?
Käse ist Geschmacksträger Nummer eins.
Aber nicht jeder Käse verhält sich gleich.
Unsere Favoriten:
- Mozzarella – klassisch, mild, schmilzt perfekt
- Gouda oder Emmentaler – würziger, intensiver
- Parmesan – für extra Umami, sparsam verwenden
- Ziegenkäse – spannend in Kombination mit Gemüse
Wichtig: Nicht zu viel Käse verwenden. Sonst überdeckt er den Auberginengeschmack.
Häufige Fehler – und wie wir sie vermeiden
Auch einfache Rezepte haben ihre Tücken.
Hier unsere wichtigsten Learnings:
Fehler 1: Auberginen zu dünn schneiden
→ Sie verbrennen schnell und werden trocken.
Fehler 2: Zu viel Sauce
→ Macht die Pizza weich und wässrig.
Fehler 3: Kein Vorbacken
→ Die Aubergine bleibt roh und labbrig.
Wenn wir diese Punkte beachten, gelingt die Auberginen-Pizza jedes Mal.
Auberginen-Pizza Low Carb aus der Pfanne – geht das?
Ja, und zwar überraschend gut.
Gerade wenn wir keine Lust auf den Backofen haben.
So funktioniert’s:
- Auberginenscheiben in der Pfanne anbraten
- Herausnehmen
- Belegen
- Bei geschlossenem Deckel kurz erhitzen, bis der Käse schmilzt
Das Ergebnis ist etwas saftiger, aber ideal für schnelle Mittagessen.
Ist Auberginen-Pizza wirklich sättigend?
Eine berechtigte Frage.
Und unsere Antwort lautet: Ja – wenn wir sie richtig kombinieren.
Tipps für bessere Sättigung:
- Genug Eiweiß (Käse, Schinken, Ei)
- Etwas Fett (Olivenöl, Käse)
- Ballaststoffreiches Gemüse
So hält uns die Auberginen-Pizza lange satt, ohne schwer im Magen zu liegen.
Low Carb & Familie – kommt das an?
Überraschend oft: ja.
Viele merken gar nicht, dass kein Teig dabei ist.
Unser Tipp:
Die Auberginen-Pizza einfach als „Gemüse-Pizza“ servieren, nicht als Ersatz. So wird sie neugierig probiert – und oft nachgemacht.
Auberginen-Pizza vorbereiten & aufbewahren
Ideal für stressige Tage.
- Auberginen vorbacken und im Kühlschrank lagern
- Belegen erst kurz vor dem Essen
- Reste halten sich 1–2 Tage im Kühlschrank
Aufwärmen klappt am besten im Ofen oder in der Pfanne. Die Mikrowelle macht sie weich.
Fazit
Low Carb kann richtig lecker sein…
Die Auberginen-Pizza Low Carb zeigt, dass bewusste Ernährung nichts mit Verzicht zu tun haben muss.
Sie ist vielseitig, schnell gemacht und passt sich unserem Geschmack an – egal ob klassisch, vegetarisch oder kreativ.
Wenn wir Lust auf Pizza haben, aber auf unseren Körper hören wollen, ist diese Variante einfach perfekt.
Und ganz ehrlich: Manchmal schmeckt sie sogar besser als das Original.
Guten Appetit! 🍕
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