Basischer Pizzateig ohne Hefe – Genuss ohne schlechtes Gewissen
Pizza gehört zu den Gerichten, die fast alle lieben – knusprig, herzhaft, vielseitig. Doch wenn wir uns basisch ernähren möchten, wird der klassische Hefeteig schnell zum Problem. Hefe gilt in der basischen Küche als eher säurebildend, ebenso wie Weißmehl.
Zum Glück gibt es leckere Alternativen, mit denen wir eine Pizza zaubern können, die nicht nur köstlich schmeckt, sondern auch unserem Körper guttut.
Warum ein basischer Pizzateig ohne Hefe?
Wenn wir uns für eine basenüberschüssige Ernährung entscheiden, geht es vor allem darum, das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper zu unterstützen.
Viele Alltagslebensmittel – wie Zucker, Fleisch, Milchprodukte oder industrielles Weißmehl – erzeugen Säuren, die unser Organismus ausgleichen muss.
Ein basischer Pizzateig ohne Hefe ist deshalb perfekt, wenn wir auf unseren Körper hören und ihm etwas Gutes tun wollen.
Außerdem hat das Ganze noch einen weiteren Vorteil:
Der Teig ist schneller fertig!
Kein Warten auf das Gehen der Hefe, kein kompliziertes Kneten, kein stundenlanges Ruhen. Einfach mischen, ausrollen und backen – fertig!
Die Grundzutaten für unseren basischen Pizzateig
Für eine große Pizza oder zwei kleinere brauchen wir nur wenige, einfache Zutaten.
Hier ist eine Grundvariante, die du nach Belieben anpassen kannst:
- 200 g Dinkelvollkornmehl oder Buchweizenmehl (beides basenfreundlich)
- 1 TL Backpulver (ersetzt die Hefe als Triebmittel)
- ½ TL Ursalz
- 2 EL Olivenöl (kaltgepresst)
- Ca. 100 ml warmes Wasser
- Optional: 1 TL Kräuter der Provence oder etwas Kurkuma für Farbe und Geschmack
Tipp: Wenn du magst, kannst du auch gemahlene Mandeln oder Kichererbsenmehl untermischen. Das macht den Teig noch nährstoffreicher und verleiht ihm eine leicht nussige Note.
So bereiten wir den Teig Schritt für Schritt zu
- Trockene Zutaten mischen.
In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver und Salz gründlich verrühren. - Olivenöl und Wasser hinzufügen.
Nun langsam das Öl und das warme Wasser unterkneten. Am besten machen wir das zuerst mit einem Löffel und dann mit den Händen. - Teig kneten, bis er geschmeidig ist.
Wenn der Teig zu klebrig ist, etwas Mehl dazugeben. Wenn er zu trocken wirkt, ein paar Tropfen Wasser nachgießen. - Kurz ruhen lassen.
Auch wenn keine Hefe enthalten ist, schadet es nicht, den Teig 10 Minuten abgedeckt ruhen zu lassen. So kann sich die Struktur etwas setzen. - Ausrollen und belegen.
Den Teig auf Backpapier oder direkt auf dem Blech ausrollen. Die Dicke entscheidest du – dünn für knusprig, dicker für weich und saftig.
Der perfekte basische Belag
Was nützt der gesündeste Teig, wenn der Belag voller Säurebildner steckt?
Deshalb achten wir auch hier auf basenfreundliche Zutaten:
- Tomatensauce aus frischen, reifen Tomaten (ohne Zuckerzusatz)
- Gemüse wie Zucchini, Paprika, Brokkoli, Spinat, Rote Bete oder Champignons
- Avocado-Creme als Käseersatz – cremig und mild
- Kräuter wie Oregano, Basilikum und Thymian
- Etwas Zitronensaft oder Kokosöl zum Abrunden
Extra-Tipp: Wenn du auf den typischen „Käsegeschmack“ nicht verzichten willst, probier mal Hefeflocken – sie sind reich an B-Vitaminen und basischer als klassische Käseprodukte.
Backzeit und Temperatur
Der Teig ist durch das Backpulver schön locker, also braucht er nicht lange.
Wir backen unsere Pizza bei 180–200 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 20–25 Minuten, bis der Rand goldbraun ist.
Je nach Ofen und Teigdicke kann es ein paar Minuten länger oder kürzer dauern.
Wenn du magst, kannst du den Teig auch vorbacken, bevor du ihn belegst – etwa 10 Minuten ohne Belag. So bleibt er unten schön knusprig und wird oben nicht zu feucht.
Varianten und Ideen für mehr Abwechslung
Das Schöne am basischen Pizzateig ist seine Vielfältigkeit.
Hier sind ein paar Varianten, die du unbedingt ausprobieren solltest:
- Gemüseteig-Pizza:
Ersetze einen Teil des Mehls durch fein geriebenen Blumenkohl oder Zucchini. So bekommst du eine extra Portion Gemüse gleich in den Boden integriert! - Mandel-Pizza:
Mit gemahlenen Mandeln und etwas Kokosmehl entsteht ein leicht süßlicher, sehr nährstoffreicher Teig – ideal auch für „weiße“ Pizzen mit Cashew-Creme. - Quinoa-Boden:
Gekochter und pürierter Quinoa eignet sich wunderbar als Teigbasis – glutenfrei, proteinreich und basenfreundlich. - Fladenbrot-Style:
Du kannst den Teig auch dicker ausrollen und als basisches Fladenbrot backen – perfekt zu Suppen oder Salaten.
Kleine Tricks für den perfekten Geschmack
- Verwende warmes Wasser – das hilft dem Backpulver, besser zu reagieren.
- Rolle den Teig auf Backpapier aus, damit er nicht klebt.
- Bestreiche den Rand vor dem Backen mit etwas Olivenöl – das gibt eine wunderschöne goldene Farbe.
- Streue nach dem Backen frische Kräuter darüber – so bleibt das Aroma erhalten und die Pizza wirkt lebendiger.
Warum basisch essen überhaupt?
Viele Menschen spüren nach einer Zeit der basischen Ernährung mehr Energie, bessere Verdauung und klarere Haut.
Es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um Balance.
Wenn wir regelmäßig basische Mahlzeiten einbauen – wie diesen Pizzateig – unterstützen wir unseren Körper, Übersäuerung auszugleichen und langfristig gesünder zu leben.
Ein basischer Pizzateig ist also kein Kompromiss.
Er ist vielmehr ein Beweis dafür, dass gesund und lecker wunderbar zusammenpassen können.
Fazit
Basischer pizzateig ohne hefe – einfach, schnell und köstlich…
Wer hätte gedacht, dass eine Pizza so leicht und bekömmlich sein kann?
Mit ein paar simplen Zutaten schaffen wir eine Mahlzeit, die nicht nur unseren Gaumen, sondern auch unseren Körper erfreut.
Keine Hefe, kein Warten, keine Säurebelastung – nur reiner Genuss.
Und das Beste: Wir können nach Lust und Laune variieren, ausprobieren und kreativ werden.
So bleibt unsere basische Küche spannend, frisch und immer wieder neu.
Also, worauf warten wir noch?
Ofen vorheizen, Zutaten schnappen – und los geht’s!
Guten Appetit! 🍕
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