1 kg Pizzateig Rezept – einfach, luftig und perfekt für zuhause
Pizza geht einfach immer. Und genau deshalb lohnt es sich, einen richtig guten Pizzateig selbst zu machen. Wir sprechen hier nicht von irgendeinem Teig, sondern von einem luftigen, elastischen, aromatischen Pizzateig, der sowohl im Backofen als auch auf dem Grill überzeugt.
In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie wir 1 kg Pizzateig zubereiten. Ganz ohne komplizierte Fachbegriffe. Verständlich, alltagstauglich und absolut gelingsicher.
Warum 1 kg Pizzateig?
Ganz einfach:
1 kg Pizzateig ist die perfekte Menge, wenn wir
- für 4–6 Personen backen
- mehrere Pizzen vorbereiten möchten
- einen Teil einfrieren wollen
- Pizzaabende lieben (was wir definitiv tun)
Außerdem lässt sich diese Menge hervorragend portionieren. Eine Pizza = ein Teigball, fertig.
Die Zutaten für 1 kg Pizzateig
Hier kommt das Wichtigste zuerst. Keine Überraschungen, keine exotischen Zutaten.
Zutatenliste
- 1 kg Weizenmehl (Typ 00 oder 405)
- 650 ml lauwarmes Wasser
- 20 g Salz
- 5 g frische Hefe
(oder ca. 2 g Trockenhefe) - 20 ml Olivenöl (optional, aber empfohlen)
Tipp:
Je besser das Mehl, desto besser der Teig. Wenn möglich, greifen wir zu Pizza-Mehl Typ 00. Es macht den Teig elastischer und luftiger.
Schritt 1: Hefe aktivieren
Wir beginnen ganz entspannt.
- Lauwarmes Wasser in eine große Schüssel geben
- Hefe hineinbröseln
- Kurz umrühren
- 5 Minuten ruhen lassen
Die Hefe soll sich auflösen, nicht schäumen wie wild. Weniger ist hier mehr.
Schritt 2: Mehl und Salz vorbereiten
In einer großen Schüssel:
- Mehl einfüllen
- Salz untermischen
⚠️ Wichtig:
Salz niemals direkt zur Hefe geben, sonst leidet die Triebkraft.
Schritt 3: Teig mischen
Jetzt wird es praktisch.
- Hefewasser langsam zum Mehl geben
- Mit einem Löffel oder den Händen vermengen
- Olivenöl einarbeiten
Der Teig wirkt anfangs klebrig. Das ist genau richtig.
Schritt 4: Pizzateig richtig kneten
Jetzt kommt der entscheidende Moment.
Wie lange kneten wir?
- Von Hand: ca. 10–12 Minuten
- Mit Küchenmaschine: 8–10 Minuten auf niedriger Stufe
Woran erkennen wir den perfekten Teig?
- glatt
- elastisch
- leicht glänzend
- löst sich von der Schüssel
- reißt nicht
Fenstertest:
Ziehen wir den Teig auseinander, sollte er dünn und durchsichtig werden, ohne zu reißen.
Schritt 5: Erste Ruhephase (Stockgare)
- Teig zu einer Kugel formen
- Leicht mit Öl bestreichen
- Abgedeckt ruhen lassen
Dauer:
- 2 Stunden bei Raumtemperatur
oder - 24–48 Stunden im Kühlschrank (empfohlen!)
Warum lange Ruhezeit?
Weil der Teig dadurch aromatischer, luftiger und besser verdaulich wird.
Schritt 6: Portionieren
Nach der Ruhezeit:
- Teig auf die Arbeitsfläche geben
- In 250–280 g Stücke teilen
Das ergibt ca. 4 große oder 5–6 mittelgroße Pizzen.
Jede Portion zu einer glatten Kugel formen.
Schritt 7: Zweite Ruhephase (Stückgare)
- Teigkugeln leicht bemehlen
- Abdecken
- 30–60 Minuten ruhen lassen
Jetzt sind sie bereit für den Ofen.
Pizza formen – bitte ohne Nudelholz
Ganz wichtig.
❌ Kein Nudelholz
❌ Kein Ausrollen
✔️ Nur Hände
Wir drücken den Teig von innen nach außen, damit der Rand luftig bleibt. Genau so entsteht der klassische Pizzarand (Cornicione).
Backen: So wird die Pizza perfekt
Im Haushaltsbackofen
- Ofen auf maximale Temperatur vorheizen (250–300 °C)
- Blech oder Pizzastein mit aufheizen
- Backzeit: 7–10 Minuten
Auf dem Grill
- Deckel schließen
- Hohe direkte Hitze
- Pizza auf Pizzastein backen
- Ergebnis: sensationell
Häufige Fehler – und wie wir sie vermeiden
Teig geht nicht auf
- Hefe zu alt
- Wasser zu heiß
- Salz direkt zur Hefe gegeben
Teig reißt
- Zu wenig Wasser
- Zu kurze Knetzeit
Pizza wird hart
- Zu wenig Ruhezeit
- Zu niedrige Backtemperatur
Pizzateig aufbewahren & einfrieren
Im Kühlschrank
- Luftdicht verpackt
- Bis zu 3 Tage haltbar
Einfrieren
- Nach der ersten Ruhephase portionieren
- In Gefrierbeutel geben
- Bis zu 3 Monate haltbar
Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen.
Variationen für mehr Geschmack
- Vollkorn-Pizzateig:
20–30 % Vollkornmehl beimischen - Dinkel-Pizzateig:
Etwas weniger Wasser verwenden - Extra knusprig:
Olivenöl weglassen
Warum dieses 1-kg-Pizzateig-Rezept immer funktioniert
Weil wir
- genug Wasser verwenden
- dem Teig Zeit geben
- nicht hetzen
- auf einfache Zutaten setzen
Guter Pizzateig braucht keine Magie, sondern Geduld.
Fazit
Besser als geliefert…
Mit diesem 1 kg Pizzateig Rezept haben wir eine solide Basis für alles, was Pizza ausmacht:
Geschmack, Textur, Luftigkeit und Genuss.
Ob klassisch mit Tomatensauce und Mozzarella oder kreativ belegt – dieser Teig macht alles mit.
Probieren wir es aus.
Und ja: Wir werden nie wieder fertigen Teig kaufen.
Guten Appetit! 🍕
Ich bin gespannt, wie dir das Rezept gelungen ist – schreib es mir gern in die Kommentare!
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Und falls du Lust hast, noch ein bisschen zu stöbern, wirf gern einen Blick auf meine früheren Beiträge – vielleicht ist ja etwas Spannendes für dich dabei.
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