Einfaches Rezept für Pizzateig – so gelingt er uns immer
Pizza gehört für uns einfach zum Alltag.
Egal ob gemütlicher Freitagabend, Familienessen oder spontaner Besuch – selbstgemachte Pizza passt immer. Und die gute Nachricht ist: Ein richtig guter Pizzateig muss weder kompliziert noch zeitaufwendig sein.
In diesem Artikel zeigen wir Schritt für Schritt, wie wir einen einfachen, luftigen und knusprigen Pizzateig zubereiten, der auch Anfängern sicher gelingt. Ohne Fachchinesisch. Ohne Spezialgeräte. Dafür mit vielen praktischen Tipps aus der Küche.
Warum wir Pizzateig lieber selbst machen
Fertigteig aus dem Kühlregal ist bequem.
Aber geschmacklich? Meist enttäuschend.
Selbstgemachter Pizzateig hat klare Vorteile:
- Wir wissen genau, was drin ist
- Der Geschmack ist intensiver
- Die Konsistenz können wir selbst bestimmen
- Er ist deutlich günstiger
- Wir können ihn perfekt an unseren Ofen anpassen
Und ganz ehrlich:
Der Moment, wenn der Teig aufgeht und später im Ofen blubbert, ist einfach unbezahlbar.
Die Zutaten – mehr brauchen wir wirklich nicht
Für einen klassischen, einfachen Pizzateig kommen wir mit wenigen Zutaten aus. Genau das macht dieses Rezept so beliebt.
Grundzutaten für ca. 2 große Pizzen
- 500 g Weizenmehl (Typ 405 oder 480)
- 300 ml lauwarmes Wasser
- 10 g Salz
- 7 g Trockenhefe (oder 20 g frische Hefe)
- 2 Esslöffel Olivenöl
- 1 Prise Zucker
Mehr braucht es nicht.
Keine Zauberei. Keine exotischen Zusätze.
Welches Mehl ist am besten für Pizzateig?
Viele denken sofort an spezielles Pizzamehl.
Das ist aber kein Muss.
Für den Alltag funktioniert:
- Weizenmehl Typ 405 – fein, elastisch, überall erhältlich
- Weizenmehl Typ 480 – etwas kräftiger, sehr beliebt
- Typ 00 (optional) – besonders fein, wenn wir es bekommen
Wichtig ist nicht der Mehltyp allein, sondern das richtige Kneten und Gehenlassen.
Schritt-für-Schritt: Unser einfacher Pizzateig
1. Hefe aktivieren
Wir geben das lauwarme Wasser in eine große Schüssel.
Dann rühren wir die Hefe und den Zucker ein.
Jetzt lassen wir die Mischung 5–10 Minuten ruhen, bis sich kleine Bläschen bilden.
Das zeigt uns: Die Hefe arbeitet.
2. Zutaten vermengen
Nun geben wir das Mehl und das Salz in die Schüssel.
Das Olivenöl kommt ebenfalls dazu.
Mit einem Löffel oder direkt mit den Händen vermengen wir alles grob, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
3. Teig kneten – der wichtigste Schritt
Jetzt wird geknetet.
Und zwar mindestens 8–10 Minuten.
- Der Teig soll weich und elastisch sein
- Er darf leicht kleben, aber nicht am Finger hängen bleiben
- Beim Drücken springt er langsam zurück
Je besser wir kneten, desto luftiger wird später unsere Pizza.
4. Teig gehen lassen
Wir formen eine Kugel, legen sie in eine leicht geölte Schüssel und decken sie ab.
Jetzt heißt es warten:
- Mindestens 60 Minuten
- Ideal sind 90–120 Minuten
- Warm, aber nicht heiß
Der Teig sollte sein Volumen mindestens verdoppeln.
Warum Geduld beim Pizzateig so wichtig ist
Hier wird oft der größte Fehler gemacht.
Zu wenig Gehzeit.
Je länger der Teig ruht:
- desto lockerer wird er
- desto besser entwickelt sich das Aroma
- desto leichter ist er verdaulich
Wenn wir Zeit haben, lassen wir ihn sogar über Nacht im Kühlschrank gehen. Das Ergebnis ist sensationell.
Teig teilen und formen – bitte kein Nudelholz
Nach der Gehzeit teilen wir den Teig in zwei Portionen.
Wichtig:
Wir rollen den Teig nicht aus.
Stattdessen:
- mit den Fingern von innen nach außen drücken
- den Rand etwas dicker lassen
- den Teig vorsichtig auseinanderziehen
So entsteht der typische luftige Pizzarand.
Der richtige Belag – weniger ist mehr
Ein guter Pizzateig braucht keinen schweren Belag.
Unsere Empfehlung:
- Tomatensauce dünn auftragen
- Mozzarella nicht übertreiben
- Frische Zutaten erst nach dem Backen ergänzen
Zu viel Belag macht den Teig weich und schwer.
Backen wie beim Italiener – so klappt es zu Hause
Der Ofen ist entscheidend.
Optimale Backtemperatur
- 250 °C Ober-/Unterhitze
- Backblech oder Pizzastein vorheizen
- Pizza möglichst weit unten einschieben
Backzeit
- 7–10 Minuten
- bis der Rand goldbraun ist
- Käse sollte gerade geschmolzen sein
Je heißer der Ofen, desto besser das Ergebnis.
Häufige Fehler beim Pizzateig – und wie wir sie vermeiden
Der Teig ist zu hart
→ Zu wenig Wasser oder zu viel Mehl
Der Teig reißt
→ Zu wenig Knetzeit oder zu kurze Gehzeit
Die Pizza wird nicht knusprig
→ Ofen nicht heiß genug oder zu viel Belag
Der Boden ist weich
→ Pizza zu hoch gebacken oder Sauce zu dick
Mit ein bisschen Übung bekommen wir schnell ein Gefühl dafür.
Pizzateig vorbereiten und aufbewahren
Der Teig lässt sich hervorragend vorbereiten.
Im Kühlschrank
- luftdicht verpackt
- bis zu 48 Stunden haltbar
- vor Verwendung 30 Minuten temperieren
Einfrieren
- als Kugel einfrieren
- bis zu 3 Monate haltbar
- langsam im Kühlschrank auftauen
Perfekt für spontane Pizza-Abende.
Variationen für Abwechslung
Wenn wir Lust auf Neues haben, probieren wir:
- Vollkornmehl (max. 30 % ersetzen)
- Dinkelmehl
- Knoblauchöl im Teig
- getrocknete Kräuter wie Oregano
So bleibt Pizza immer spannend.
Fazit
Einfacher Pizzateig, großes Ergebnis…
Guter Pizzateig braucht keine Wissenschaft.
Nur ein bisschen Zeit, Ruhe und Liebe.
Mit diesem einfachen Rezept für Pizzateig bekommen wir:
- einen luftigen Rand
- einen knusprigen Boden
- echten Pizza-Geschmack wie aus der Pizzeria
Und das Beste:
Je öfter wir ihn machen, desto besser wird er.
Guten Appetit! 🍕
Ich bin gespannt, wie dir das Rezept gelungen ist – schreib es mir gern in die Kommentare!
Schön, dass du vorbeigeschaut hast. Wenn dir das Rezept gefallen hat, freue ich mich, wenn du es mit deinen Freunden teilst.
Und falls du Lust hast, noch ein bisschen zu stöbern, wirf gern einen Blick auf meine früheren Beiträge – vielleicht ist ja etwas Spannendes für dich dabei.
American Pan Pizza Rezept – so backen wir die fluffigste Pizza wie in den USA.
48 H, die alles verändern: Unser ultimativer Pizzateig mit perfektem Geschmack.
72 Stunden Geduld, 5 Minuten Genuss – Der perfekte Pizzateig mit frischer Hefe.


Be the first to comment on Einfacher Pizzateig, perfektes Ergebnis – unser Lieblingsrezept für zu Hause.