Zwei runde Pizzen auf einem Blech – so klappt’s ganz entspannt
Wer kennt das nicht: Wir haben richtig Lust auf selbstgemachte Pizza. Am besten gleich zwei Stück, vielleicht mit unterschiedlichen Belägen. Der Ofen ist vorgeheizt, der Teig fertig, die Vorfreude groß – und dann kommt die Frage:
Passen eigentlich zwei runde Pizzen auf ein Blech?
Die kurze Antwort: Ja, das geht.
Die lange Antwort: Es kommt darauf an – und genau darüber sprechen wir jetzt ausführlich.
Wir zeigen Schritt für Schritt, wie wir zwei runde Pizzen auf einem Blech unterbringen, worauf wir achten sollten, welche Fehler wir besser vermeiden und wie das Ergebnis am Ende wirklich gut wird. Ganz ohne Profi-Equipment, dafür mit alltagstauglichen Tipps.
Warum überhaupt zwei Pizzen auf einem Blech?
Ganz ehrlich: Manchmal ist es einfach praktischer.
Vielleicht haben wir nur einen Backofen.
Vielleicht wollen wir Zeit sparen.
Oder wir backen Pizza für die Familie und möchten verschiedene Geschmäcker gleichzeitig bedienen.
Zwei Pizzen auf einem Blech bedeuten:
- weniger Wartezeit
- weniger Energieverbrauch
- weniger Abwasch
Und wenn wir es richtig machen, leidet auch die Qualität überhaupt nicht.
Die wichtigste Frage: Wie groß ist das Backblech?
Bevor wir überhaupt an den Teig gehen, schauen wir uns das Blech an.
Ein klassisches Backblech hat meist:
- ca. 40 × 30 cm Innenmaß
- manchmal minimal mehr oder weniger
Das ist entscheidend. Denn zwei runde Pizzen passen nur dann gut, wenn wir den Durchmesser richtig wählen.
Faustregel für den Durchmesser
Wenn wir zwei runde Pizzen auf ein Blech legen wollen, dann sollte jede Pizza etwa:
- 18–20 cm Durchmesser haben
Größer wird schwierig.
Kleiner geht immer, fühlt sich aber schnell eher wie Snack-Pizza an.
Der richtige Pizzateig: nicht zu dick, nicht zu dünn
Der Teig ist der Schlüssel. Und hier passieren die meisten Fehler.
Wir brauchen einen Teig, der:
- sich gut ausziehen lässt
- nicht stark zurückspringt
- beim Backen noch schön aufgeht
Unsere Empfehlung
Für zwei Pizzen auf einem Blech:
- insgesamt ca. 400–450 g Teig
- also etwa 200–225 g pro Pizza
Damit bekommen wir:
- einen lockeren Rand
- einen stabilen Boden
- keine labbrige Mitte
Wichtig ist, den Teig ruhig arbeiten zu lassen. Je entspannter der Teig, desto einfacher das Formen.
Zwei runde Pizzen richtig formen – so machen wir es
Jetzt wird’s praktisch.
Wir teilen den Teig in zwei gleich große Stücke.
Dann formen wir jede Pizza einzeln.
Nicht direkt auf dem Blech.
Sondern zuerst auf der Arbeitsfläche.
Schritt für Schritt
- Teiglinge vorsichtig rund drücken
- Von innen nach außen arbeiten
- Rand nicht platt drücken – der darf bleiben
- Auf ca. 18–20 cm Durchmesser bringen
Erst danach legen wir die beiden Pizzen auf das vorbereitete Blech.
Backpapier oder Öl? Unsere klare Empfehlung
Wir nutzen Backpapier. Immer.
Warum?
- Die Pizzen kleben nicht fest
- Wir können sie besser verschieben
- Das Blech bleibt sauber
Ein leicht eingeöltes Blech funktioniert zwar auch, aber gerade mit zwei Pizzen ist Backpapier einfach stressfreier.
Wie legen wir zwei Pizzen auf ein Blech?
Das klingt banal, ist aber entscheidend.
Die beste Anordnung
- Die beiden Pizzen nebeneinander
- Zwischen ihnen 1–2 cm Abstand
- Auch zum Rand hin etwas Platz lassen
Warum?
Weil der Teig beim Backen noch leicht aufgeht. Wenn wir keinen Platz lassen, kleben die Pizzen zusammen. Und das wollen wir nicht.
Der Belag: weniger ist mehr
Jetzt kommt ein ganz wichtiger Punkt.
Wenn wir zwei Pizzen auf einem Blech backen, sollten wir nicht übertreiben.
Zu viel Belag bedeutet:
- mehr Feuchtigkeit
- längere Backzeit
- weicher Boden
Unser Grundprinzip
- dünn Tomatensauce
- nicht zu viel Käse
- Belag gleichmäßig verteilen
Gerade bei zwei Pizzen auf engem Raum ist Balance alles.
Unterschiedliche Beläge? Ja, aber clever
Natürlich wollen wir oft zwei verschiedene Pizzen.
Kein Problem.
Aber wir achten darauf, dass:
- beide ähnlich feucht sind
- beide ähnlich dick belegt werden
Eine Pizza mit viel Gemüse und eine mit nur Salami?
Geht – aber dann das Gemüse vorher kurz anrösten oder abtropfen lassen.
So backen beide gleichmäßig.
Die richtige Ofeneinstellung
Jetzt wird’s ernst. Der Ofen entscheidet über Erfolg oder Frust.
Ober-/Unterhitze oder Umluft?
Unsere klare Empfehlung:
Ober-/Unterhitze
- gleichmäßigere Hitze
- besserer Boden
- kein Austrocknen
Temperatur
- 230–250 °C
- Ofen wirklich vorheizen, mindestens 20 Minuten
Je heißer, desto besser für Pizza – auch bei zwei Stück auf einem Blech.
Backzeit: nicht einfach blind warten
Die Backzeit hängt ab von:
- Teigdicke
- Belag
- Ofen
Als Richtwert:
- 12–15 Minuten
Aber wir verlassen uns nicht nur auf die Uhr.
Worauf wir achten
- Rand ist goldbraun
- Käse geschmolzen, nicht verbrannt
- Unterseite leicht gebräunt
Wenn nötig, drehen wir das Blech nach der Hälfte einmal.
Typische Fehler – und wie wir sie vermeiden
❌ Pizzen zu groß
➡️ Ergebnis: Sie kleben zusammen oder laufen aus
✔️ Lösung: Durchmesser reduzieren
❌ Zu viel Belag
➡️ Ergebnis: matschiger Boden
✔️ Lösung: weniger ist mehr
❌ Ofen nicht vorgeheizt
➡️ Ergebnis: trockene Pizza
✔️ Lösung: Geduld haben
❌ Pizzen berühren sich
➡️ Ergebnis: ungleichmäßiges Backen
✔️ Lösung: Abstand lassen
Alternative: zwei Pizzen, ein Blech – aber oval?
Kleiner Tipp am Rande.
Wenn wir merken, dass runde Formen nicht optimal passen, können wir tricksen:
- Pizzen leicht oval formen
- optisch kaum sichtbar
- platzsparender
So bekommen wir oft sogar ein besseres Ergebnis.
Für wen eignet sich diese Methode besonders?
Zwei runde Pizzen auf einem Blech sind ideal für:
- kleine Haushalte
- Familien mit Kindern
- schnelle Feierabendküche
- unterschiedliche Geschmäcker
Für große Runden oder Party-Pizza greifen wir dann lieber zu mehreren Blechen oder backen nacheinander.
Fazit
Ja, zwei runde Pizzen auf einem Blech funktionieren…
Wenn wir es richtig angehen, ist das Ganze überhaupt kein Problem.
Mit der richtigen Größe, einem guten Teig, etwas Abstand und einem heißen Ofen bekommen wir:
- zwei knusprige
- gleichmäßig gebackene
- richtig leckere Pizzen
Ganz ohne Stress.
Ganz ohne Profi-Ofen.
Guten Appetit! 🍕
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